Rotkohl / Blaukraut

  • 95 Minuten
  • 11 Zutaten

Zutaten

  • ein Kopf Rotkohl
  • 2 Saft von Orangen
  • 2 Saft von Zitronen
  • 2 rote Zwiebeln mittelgroß
  • 1 Apfel gerieben
  • 0,5 L Rotwein (oder Glühwein)
  • 3-4 Glühweingewürzbeutel (bei Rotwein)
  • etwas Zucker
  • 4 EL Preiselbeeren od. Preiselbeerkompott
  • Salz / Pfeffer
  • etwas Öl

Weihnachten ist gerade mal wieder vorbei, und keine einzige Festspeise wurde hier gepostet. Unerhört meint Ihr? Ja vielleicht zu recht, aber wir bekommen immer viel Familienbesuch, da geht sich das Bloggen dann nicht mehr aus. Es gab z.B. Roastbeef, Rosmarinkartoffeln und Ofengemüse – und alles wurde innerhalb kürzester Zeit verputzt. Da man ja diese leckeren Sachen der Weihnachtszeit das ganze Jahr über essen kann, kommen sie nun einfach so nacheinander auf die Seite…

Den Anfang macht ein gutes, würziges Blaukraut bzw Rotkohl. Heißgeliebt von Fr. Köchl, schmeckt immer toll (ausser vielleicht im Sommer). Hier mein Rezept dazu. Ich koche immer eine größere Menge und friere es portioniert im Tiefkühler ein, dann hat man etwas Vorrat.

Wir haben vor Kurzem spontan ein fertiges Rotkraut aus dem tiefgekühlten Supermarktregal probiert (unsere Vorräte waren alle verspeist) und mussten feststellen, daß dieses Rezept die Arbeit wirklich wert ist.

Nun gut. Es ist auch nicht schwer: Zunächst die oberste Krautschicht abnehmen, den Kopf halbieren und den Strunk herausschneiden.

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Dann den Kohl fein schneiden. Das geht superschnell mit der Küchenmaschine. Oder dauert etwas länger mit der Hand.

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Etwas Salz dazugeben…

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und die Orangen und Zitronen auspressen und in das Kraut geben. Gut wermischen. Wenn man die Zeit hat, ein bis zwei Stunden ziehen lassen.

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Falls man keinen fertigen Glühwein nehmen möchte, nun den Rotwein in einem Topf mit 4 Beutel Glühweingewürz (oder Nelken & Zimtstange) und etwas Zucker, so 1 EL, erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Alles ein paar Minuten ziehen lassen. Dann noch 0,25 l Wasser dazugeben.

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Nun die Zwiebeln in etwas Öl anbraten.

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Wenn sie schön glasig sind, den Glühwein dazugeben. Die Gewürze natürlich vorher rausnehmen. Logisch.

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Nun den Rotkohl dazugeben, gut umrühren und kochen bis er weich ist. Das dauert ein bisschen.

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Sieht aber immer sehr schön aus. Nun reibe ich noch einen geschälten Apfel mit in das Kraut und gebe einige EL Preisselbeerkompott (oder Preisselbeeren aus dem Glas, die sind ja immer mit etwas Zucker angemacht) dazu. Dadurch schmeckt alles wunderbar fruchtig, aber nicht zu süß.

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Lecker.

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