Sarde in Saor

  • 30 Minuten
  • 11 Zutaten

Zutaten

  • 500 gr Sardinen, ausgenommen, ohne Kopf und Schuppen
  • 400 gr Zwiebeln
  • 125 ml Weißwein
  • 50 ml Weißweinessig
  • 30 gr Pinienkerne
  • 30 gr Rosinen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • etwas Mehl

Ein Besuch in Venedig erfreut nicht nur die tausenden Besucher, die dort täglich herumbummeln, sondern auch Frau Köchl und mich.

Wie schon einmal erwähnt fahren wir wenn möglich alle zwei Jahre auf die Kunst-Biennale. Da wir für die letzten Besuche auch sehr angenehme Unterkünfte gefunden haben, macht ein kleiner Kurztrip dann natürlich noch etwas mehr Spaß.

Hier nun ein weiterer Klassiker der venezianischen Küche, eines unserer Lieblingsgerichte: Sarde in Saor.

Es ist ein wirklich schmackhaftes und dabei ganz einfach zuzubereitendes Gericht. Man sollte es 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, dann ist es perfekt.

Perfetto quasi 😉

 

Bevor wir uns den Kunst-Maraton antun, nehmen wir traditionell immer einen Ombra im Cantina do Mori. Es ist dort recht hübsch und die Baccalà-Brötchen sind immer sehr gut. Nach dem Biennaletag samt Besuch im Östereich-Pavillon waren wir noch kurz bei Herrn Hirst. Schon sehr beeindruckend das Ganze.

Gut, nun aber endlich zum Kochen:

Die Zutaten bereit stellen.

Zwiebeln fein schneiden…

und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl nicht zu heiß anbraten.

Sie müssen so richtig schön glasig gebraten sein.

Nun mit Weißwein und Essig ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Zucker dazugeben. Ca. 10 min. köcheln lassen.

Dann die Rosinen und das Lorbeerblatt dazugeben…

danach die Pinienkerne. Diese kann man auch vorher kurz in einer kleinen Pfanne anrösten.

Den Zwiebelsud in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Die Sardinen vorsichtig von allen Seiten leicht bemehlen.

 

Nun die Fische in der ausgewischten Pfanne kurz in Olivenöl anbraten,

bis sie eine goldene Farbe haben. Das dauert nur ein paar Minuten.

Die Hälfte vom Zwiebelsud in eine Form geben und die Sardinen darauf verteilen.

Hübsch nebeneinander…

den restlichen Zwiebelsud vorsichtig über die Sardinen verteilen.

Die Form abdecken (für diese gibt es praktische Deckel) und 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Fertig. Dazu serviert man in Venedig gerne weiße, schluntzige Polenta. Frau Köchl mag das leider überhaupt nicht, daher gibt es bei uns einfach ein Stück Weißbrot dazu.

Buon appetito!

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3 Kommentare

  1. Liebe Herr und Frau Köchl, das ist unglaublich- ich komme gerade aus Venedig zurück- auch zur Biennale, doch mindestens genauso wichtig wurden Francesca, van Gogh und das gute Essen dort. In nicht so einem schönen Quartier in Venedig war ich nicht so glücklich u bin mehrmals ins Moro, auch weil ich dort einen Platz zum Zeichnen fand. Nun suche ich nach einem Rezept für die Scampis mit Zwiebeln u Rosinen und Lande auf Eurer Seite. Wie wunderbar und vielen Dank! Ciao Gabriele

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