Tiroler Leberknödel

  • 75 Minuten
  • 15 Zutaten

Zutaten

  • 600 gr Rinderleber (evtl. faschiert vom Metzger)
  • 450 gr Knödelbrot
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 4 Eier
  • 50 gr Butter
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas abgriebene Zitronenschale
  • 2 EL getrockneter Majoran
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie
  • etwas Muskatnuss
  • einen großen Topf Wasser (zum Garen)
  • 1 L Rinderbrühe (zum Servieren)
  • Schnittlauch zum Servieren

 

Leberknödel gehören auf jeden Fall zu unseren Lieblingsknödeln. Da es manchmal nicht einfach ist, Gute zu finden, mache ich sie nun einfach selber.

Heute ist hier ausnahmsweise einmal grausiges Winterwetter, so dass ich Zeit habe neue Leberknödel zu kochen. Ich friere sie dann ein und habe jederzeit ein gutes und unkompliziertes Essen, wenn man Appetit darauf hat. Klassischerweise isst man die Knödel in einer Brühe. Frau Köchl ist sie mit Salat, das kann man natürlich auch machen.

Es ist nicht sehr kompliziert diese Knödel zuzubereiten, es ist halt ein bissl a Patzerei. Aber wenn man das ein, zwei mal gemacht hat, geht die Arbeit gut von der Hand.

Ich habe die Leber schon einmal selber faschiert, das geht mit der Küchenmaschine – wenn man den richtigen Einsatz hernimmt. Dieses Mal habe ich die Leber schon faschiert beim Metzger bekommen, da spart man sich diesen Arbeitsschritt. Die Qualität war sehr gut, daher würde ich das in Zukunft auch wieder so machen.

 

Wir bereiten nun unsere Zutaten vor.

 

 

Die  faschierte Leber aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Schüssel geben.

 

 

Das Knödelbrot gibt es hier in jedem Supermarkt oder beim Bäcker. Falls man sein eigenes getrocknetes Brot nehmen möchte, kann man das natürlich auch machen.

Das Brot in eine eher große Schüssel geben.

 

 

Den Majoran und die Zitronenzesten zum Brot geben.

 

 

Nun die Eier aufschlagen und mit der Milch mischen.

 

 

Am Besten in einem Gefäß, in dem man den Mixer benutzen kann 🙂

 

 

Nun etwas Muskatnuss in die Masse reiben.

 

 

So ungefähr. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

 

Die Masse über das Knödelbrot geben…

 

 

… und gut vermengen.

 

 

Die Masse ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

 

Nun die Butter in einer Pfanne zerlassen. Während die Butter schmilzt, die Zwiebel klein schneiden.

Man kann dann auch gleich den Bund Petersilie hacken, das ist das auch erledigt.

 

 

Wenn die Butter heiß ist, die Zwiebel dazu geben und nicht zu heiß glasig braten.

 

 

Die Leber in eine Schüssel geben.

Während die Zwiebeln garen, presse ich den Knoblauch in die Lebermasse.

 

 

Gut verrühren.

 

 

Wenn die Zwiebeln schön glasig sind, den Herd abdrehen und die Pfanne kurz etwas abkühlen lassen.

Die Brotmassse noch einmal gut umrühren. Dann gebe ich die Zwiebeln dazu.

 

 

Wieder alles gut vermengen.

 

 

Nun kommt die Leber mit in die Brotschüssel.

 

 

Die gehackte Petersilie mit dazugeben.

 

 

Die Masse mit der Hand gut vermengen. Ich mache das in Handschuhen, das kann man natürlich machen, wie man möchte.

 

 

Wenn die Masse schön gleichmässig vermischt ist, lasse ich sie wieder ca. 10 Minuten ziehen.

 

 

Wenn ich die Knödel einfrieren möchte, bereite ich nun ein kleines Blech vor und legt ein Backpapier darauf. Bei uns passt das Blech genau in das Fach vom Tiefkühlschrank, was sehr praktisch ist.

Nach der Ruhezeit einfach Knödel in gewünschter Größe formen. Ich mache sie nicht zu groß.

 

 

Die Knödel, die eingefroren werden kommen nun auf das Blech.

 

 

Mann kann sie natürlich sofort in heißem Wasser kochen. Nach ca. 30 Minuten sind sie bei uns auf 900 M Höhe gar.

 

 

Serviert werden sie, mit etwas frischem Schnittlauch, in einer guten Brühe.

Guten Appetit!

 

 

 

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